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Lyrische Sommernacht

Ansprechpartner: 
Horst Horvath
Telefonnummer: 
0664 3581489
Lyrische Sommernacht - Infos zu Werken und AutorInnen.doc
 

 

LINDA MARIA CSENCSITS

Liebe und andere Rasereien

ISBN: 978-3-99016-047-3, € 14,–

 

Das erste Buch einer jungen Autorin – gewidmet all jenen, denen es ein ganz besonderes Vergnügen bereitet, auch in die verborgenen, verbotenen, finsteren Abgründe unserer Seelen zu schauen, wo Liebe so originell verpackt wird, wie nirgends sonst. Selbstverherrlichung, Selbstaufgabe, Verbitterung, Raserei, Rachsucht sind nur einige der Gewänder, in denen sich Liebe hier zeigt. Die Gedichte von Linda Maria Csencsits behandeln das Thema Liebe in der einen oder anderen Form. Jedoch sind die wenigsten unter ihnen Liebesgedichte im traditionellen Sinn. Vielmehr geht es ihr darum, das Gefühl der Liebe mitsamt ihren mannigfaltigen Auswirkungen zumindest in Ansätzen literarisch zu erfassen und dadurch für andere erfahrbar zu machen.

 

So gönn dem Todgeweihten / einen letzten Schluck von deinen Ufern, / und ich

werd’ mich dir ergeben. / Doch versprechen kann ich’s nicht. / Denn zu ähnlich

sind wir uns in diesem Wesen / der absoluten Unbeugsamkeit.

Aus: Gedicht XXXVII

 

Linda Maria Csencsits. Geboren 1982 in Großpetersdorf, Burgenland, besuchte das Realgymnasium in Oberschützen, lebt in Wien und in Eisenstadt. 2004/05: Studium der Theater-, Film und Medienwissenschaft, Universität Wien. 2005/06: Studium der Sinologie, Universität Wien, 2008/09: Zusatzstudium der Transkulturellen Kommunikation, Universität Wien. 2010/11: Modekolleg am Schulzentrum Herbststraße, Wien. Schreibt seit ihrer Schulzeit Gedichte, Kurzgeschichten und Romane.

 

 

MICHAEL HESS

laut mal laut

Gedichte und Sprachspiele

ISBN: 978-3-99016-049-7, € 14

 

Texte, die – vielschichtig und hintergründig – sich nicht an ein Verwirrspiel verlieren, aber in das Spiel mit Worten…Michael Hess legt nach dem Erfolg seines ersten Buches „zu dicht“ einen Band vor, in dem wieder Lyrik das Hauptthema ist. Dieses Mal liegtder Schwerpunkt verstärkt auf moderner Mundartdichtung. Neben unkonventionellen Wortspielen, Lautgedichten, Raps und Aphorismen werden auch skurrile Liedtexte im Dialekt forciert. Nonsens steht neben Ab- und Tiefgründigem. Zu rechnen ist mit einer explosiven Mischung.

 

waun die schwoaze luft ruft / und a s´lebm in da gruft grooved / daun denkt si jeda sterbliche mensch / des is jetzt owa scho a bissal strange / waun da tod singt live is life / und nua i in text begreif / sog i, sorry fian flug in die höh / gibt´s heit an kräftigen delay Aus: Heut is Zombie-Ball

 

Michael Hess. Geboren 1971 im Burgenland, studierte Deutsche Philologie und Geschichte und Sozialwissenschaften in Wien. Bibliothekar an der Burgenländischen Landesbibliothek, Historiker mit Veröffentlichungen zu zeithistorischen Themen und selbstständiger Werbetexter. Kurator von Sonderausstellungen des Landes Burgenland. 2010 erschien in der edition lex liszt 12 der Lyrikband „zu dicht“. BEWAG-Literaturpreisträger 2008 in der Sparte Lyrik.

 

 

HUTFLESS HUBERT

papier gesungen

gedichte

ISBN: 978-3-99016-046-6, € 16,--

 

Hubert Hutfless schreibt vorwiegend in der Nacht. In der Stille, die noch das versinkende Licht der Abenddämmerung in sich birgt, schwingen die Gedanken in Moll und Dur, entstehen Gedichte, die eine ganz eigene Melodie in sich tragen. Das Spiel mit den Worten reflektiert die Jahreszeiten, trägt in sich den Nachhall des Tagwerks, Erinnerungen an Begebenheiten und von Begegnungen mit Menschen. Mit „papier gesungen“ legt Hubert Hutfless seinen ersten Ge­dichtband vor. Er lässt den Leser, die Leserin an persönli­chen Momentauf­nahmen teilhaben, die zwischen den Zeilen den Blick auf das große Ganze frei­geben.

 

Einer in dir auf dich zu / es in dir mit dir wie blumen / zerweht vom wind / ins meer gerissen / blutige tempi welle um welle / scharf gischtiges lied / aufgeschundener blüten / dem mund unhörbar / klatscht eine schneeflocke / im grunde kniend / deinen lippenschwung an / ich mag der eine sein / viel leicht / treibend

Aus: leise

 

Wie ein Lied, das sich am Morgen im Kopf festsetzt, nimmt man diese Lyrik mit / nimmt einen diese Lyrik mit und immer wieder kehrt man zurück. Zurück zu den Texten, so wie auch zu sich selbst. Blatt für Blatt bildet dieses Buch einen poetischen Baum, der es einem erlaubt durch seine Äste zu steigen, zu verweilen und sich aus schwindelerregender Höhe fallen zu lassen.“ (Paul Eisenkirchner und Maximilian Huber)

 

Hubert Hutfless. Geb. 1964 in Wiener Neustadt. Buch­händler und Autor, lebt in Bad Sauer­brunn, Burgenland. Literarisches, musi­kali­­sches und soziales Engagement in di­versen Vereinen. Ehrenamtlicher Be­wäh­rungshelfer. Veröffentlichungen u.a. in Anthologien und Literaturzeitschriften: „Verein Alltag Verlag“, „Wortwerk – Zeitschrift für Lyrik“, „herzdachlos – zwischen Text und Ton“, CD der Wiener Hörspiel­manufaktur Tini Trampler und Stefan Slupetzky, 2012. Mitglied des Kultur­vereines „Sauerampfer“ in Bad Sauerbrunn und von „www.clubpoesie.at“ in Wiener Neustadt.

 

 

 

HANNES VYORAL

leichter proviant

gedichte aus dem seewinkel

ISBN: 978-3-99016-045-9, € 17,--

 

Vom Frühling bis in den Spätherbst begleiten die Gedichte Hannes Vyorals den Lauf eines Jahres im burgenländischen Seewinkel. Eine bukolische Landpartie in 100 Gedichten durch die „Sonnenseite Österreichs“, den burgenländischen Seewinkel, dessen Landschaftsbild vor allem vom Himmel bestimmt wird – „lichte“ Gedichte also, zu Fuß, per Rad, vom freien Feld aus oder vom Liegestuhl im Garten…

 

 


Natur, Vegetation, Essen, Garten und Küche liefern verlässliche Bilder, mit denen die Tage in eine sympathische Ordnung gebracht werden. Ein lyrisches Ich unternimmt relaxende Landstreifungen, sinneslaszive Ausflüge. Die verströmte Ruhe erweist mit Zeitverzögerung noch immensen Tiefgang, ein Phänomen, wie es nach gelungenen Meditationen eintritt.“ (Helmuth Schönauer)
Zu seinem 60. Geburtstag legt Hannes Vyoral einen Lyrikband vor, der topografisch in vertrauter Umgebung verortet ist.

Die Gedichte erzählen von Momenten des Innehaltens und von einer besonderen Achtsamkeit für jene kostbaren Augenblicke in unserem Dasein, deren Glück darin liegen kann, einfach da zu sein.

 

licht spielt / auf dem wiesengrund / unter frühlings- / zart belaubten bäumen /
wächst / & wird erwachsen / selbstbewusst /
zur sonnenwende / sinkt / im alter fahl / und wintermüde / zeigt es sich / nur selten
Aus: lichtspiel

 

Vyorals Gedichte sind von Grund auf daseinsbejahend, weltzugewandt und voller Bewegung. Aus ihren Zeilen spricht ein Zeitgenosse, der mit allen Fasern am Leben hängt. Der schöne Überschwang ist sein ständiger Weggefährte, gewissermaßen sein Schatten, allerdings ein Schatten, der gleißend hell ist.“  (Christian Teissl, „Literarisches Österreich“)

 

Vyoral beschreibt in wenigen Sätzen die intensive sinnliche Erfahrung, wie sich der Geruch von Erde mit einem Geruch der Zivilisation vermischt. Es geht um In-der-Welt-Sein, abseits und entfernt von Verwirrungen, dem ständigen Lärm der Großstadt.“ (Bernhard Widder, „Wiener Zeitung“)

 

Hannes Vyoral. Geb. 1953 in Niederösterreich, seit 1976 freiberuflicher Schriftsteller und Kulturpublizist, lebt in Wallern im Burgenland und in Wien. Berufs- und kulturpolitische Tätigkeit: Mit Gerhard Ruiss u.a. Organisation des „Ersten österreichischen Schriftstellerkongresses“ 1981, Geschäftsführer der IG Autoren bis 1991. Lehraufträge an Publizistik- und Germanistik-Instituten in Innsbruck, Salzburg und Wien. Geschäftsführer der Schriftstellervereinigung PODIUM. Hrsg. der Lyrik-Buchreihen „podium porträt“ und „neue lyrik aus österreich.“ Redakteur des Magazins „Buchkultur“. Veröffentlichte bisher rund  40 Bücher, darunter zehn Gedichtbände.